Millionen Menschen haben das Vertrauen verloren.
Wir geben ihnen eine Stimme zurück
Wer wir sind
Zwei Menschen. Kein Sender. Kein Parteibuch.
Es hat nicht mit Politik angefangen. Es hat mit Comedy angefangen.
Einige kennen uns wahrscheinlich schon von @iraundandy auf Instagram und TikTok.
Zwei Jahre lang haben wir dort Pärchenvideos hochgeladen — Aus dem Alltag, kleine Konflikte, die Art Humor, die jeder wiedererkennt, der selbst in einer Beziehung lebt.
Millionen Menschen haben zugeschaut. Tausende wurden Follower.
Irgendwann haben wir angefangen, aktuelle politische Themen in die Videos einzustreuen. Nichts Großes. Einfach das, was wir selbst am Küchentisch besprochen hätten. Und dann kamen die Nachrichten.
„Danke, dass das endlich mal jemand ausspricht." „Ich traue mich das im Büro nicht mehr zu sagen." „Meine Kinder denken, ich sei extrem, wenn ich sowas sage."
Tausende davon. Kommentarspalten voll. Postfächer voll. Menschen, die uns erzählt haben, dass sie den Öffentlich-Rechtlichen nicht mehr vertrauen. Dass sie sich in der Familienpolitik nicht mehr vertreten fühlen. Dass sie Angst haben, auf dem Elternabend die eigene Meinung zu sagen.
Wir haben das nicht erfunden. Wir haben es nur gelesen — und erkannt, dass die Stimmung im Land an vielen Küchentischen anders ist als auf den Sendern.
Die Entscheidung
Im November 2025 haben wir dann beschlossen, dass wir damit nicht mehr weitermachen konnten. Es macht was mit dir, wenn du mehrere hundert Nachrichten pro Woche bekommst, in denen Menschen uns geschrieben haben, dass sie das Gefühl haben in Deutschland keine Stimme mehr zu haben. Nur noch Melkkühe zu sein. Wir konnten nicht mehr nur zuschauen. Und wir wollten nicht mehr “nur” ablenken vom Alltag und den finanziellen Nöten der Menschen. Nicht, während wir selbst Eltern sind in genau diesem Land, mit genau diesen Polit-Darstellern, die kein Geld mehr übrig lassen, für die Menschen und Familien.
Wir hatten zwei Möglichkeiten:
Weiter Pärchenvideos machen und so tun, als ginge uns das nichts an. Oder das Handwerk anwenden, das wir kennen, und etwas aufbauen, was uns selbst in den Leitmedien gefehlt hat. Etwas das Druck auf die Politik ausübt, das Leben für die “tragende Mitte” wieder besser zu machen.
Wir haben uns für Letzteres entschieden.
Was Andy vorher gemacht hat
Die Frage, die wir seitdem am häufigsten bekommen: „Wer seid ihr eigentlich? Wer finanziert das?"
Niemand finanziert uns. Aber zur Geschichte von OSUS gehört, was davor war.
Bevor OSUS entstanden ist, hat Andy über zehn Jahre im Marketing gearbeitet. Aus Oldenburg heraus eine eigene Social-Media-Agentur aufgebaut, später mit Büros in Berlin — mit Kampagnen für Großkonzerne wie Bayer, Kaufland und Mc Donalds, und mit der Beratung für Lobbyisten und Ministerien. Verkauft wurde die Agentur schließlich an den Pro7-Gründer Dr. Georg Kofler.
Der Ausstieg war nie eine wirtschaftliche Entscheidung. Andy hat zuletzt zunehmend an Tischen gesessen, an denen Unternehmer und Politiker zusammentrafen — und dort zugehört, wie Entscheidungen wirklich gefällt werden. Wessen Interessen dort bedient wurden, und wessen nicht. Wer gehört wurde, und wer übersehen. In solchen Runden sitzt nie ein Steuerzahler am Tisch. Dabei ist es fast immer er, der die Rechnungen zahlt.
Genau diese Einsicht war der Grund auszusteigen. Nicht weil es in der Agentur schlecht lief — sondern weil es unmöglich geworden war, weiter für ein System zu arbeiten, das man selbst kaum ertragen konnte.
OSUS ist das Gegenteil dieser Arbeit. Heute geht es darum, die Mechanismen zu erklären, die man vorher von innen gesehen hat. Nicht als abstrakte Systemkritik, sondern konkret: Wer redet da gerade? Was will er verkaufen? Und wer bezahlt am Ende die Rechnung?
Hier findet ihr eine kleine Auswahl von Presse-Artikeln aus der Zeit davor, falls euch die Geschichte dahinter interessiert.
Andy in der Presse
Andy kennt das “Berliner-System” von innen - das er heute kritisiert. Vor OSUS war er über zehn Jahre im Marketing. Agenturgründer, Berater für Konzerne, Unternehmer, Lobbyisten und Ministerien. Hier einige Stationen aus dieser Zeit.
Wofür wir stehen.
Freiheit vor Bevormundung, Verantwortung vor Anspruch, Familie vor Verwaltung, Realität vor Ideologie.
Das ist die kurze Fassung. Die lange — Punkt für Punkt, haben wir unter “Grundsätze & Werte” aufgeschrieben - für jeden der noch mehr über uns wissen will. Darin findet ihr wie wir zu den Themen stehen.
Unabhängig heißt auch — angreifbar
Wir haben keinen Konzern hinter uns, keine Partei, die Mittel freigibt, keinen Rundfunkbeitrag am Monatsende. Und natürlich gibt es Menschen, denen ganz und gar nicht gefällt, dass wir laut sind - dass wir Politiker und ihre Lobbys täglich öffentlich entlarven.
Was wir haben, seid ihr.
Unabhängiger Journalismus in Deutschland 2026 lebt leider nicht davon, dass er recht hat — er lebt davon, dass genug Menschen wollen, dass es ihn weiterhin gibt.
Wir nehmen keine Werbekunden, die unsere Werte nicht teilen. Die meisten von ihnen haben ohnehin Angst “Gesicht zu zeigen”. und haben keine Redaktionslinie, der wir folgen müssen.
All das kostet. Nicht nur Zeit, sondern auch ein dickes Fell, Mut und Geld.
Ohne euren mentale und finanzielle Unterstützung wäre OSUS.TV nicht möglich.
Vielen Dank, dass ihr uns unterstützt.
Ira und Andy